Haus F veröffentlichen ihre erste EP „Sternstunde“ mit Fokustrack

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Manchmal reicht eine Zigarette, die falsch herum angezündet wird, um zu verstehen, wie es sich anfühlt, komplett aus dem Gleichgewicht zu geraten. Haus F machen aus dieser nervösen Unruhe des Verliebtseins keine große Romantik-Geste, sondern einen Song, der genau dann funktioniert, wenn man selbst gerade nicht weiß, wo oben und unten ist. Mit „Halb so wild“ liefern die vier Berliner den Fokustrack zu ihrer ersten EP „Sternstunde“, die heute erscheint. Und zeigen dabei, dass Indie-Pop auch dann nahbar bleibt, wenn er nach vorne drängt.

Der Song erzählt von einer Kennenlernphase, in der beide Seiten nervös sind, aber am Ende doch zusammenfinden. Im dazugehörigen Video ist diese Dynamik zu sehen: Er fällt für sie, sie für ihn, und alles gerät durcheinander… bis eben doch alles „halb so wild“ ist.

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Berliner Eigenheiten

„Halb so wild“ lässt Raum für kleine, unerwartete Details. Der Song trägt typische Berliner Sprachgewohnheiten in sich, etwa die Zeitangabe „dreiviertel acht“, über die selbst Per, Leo, Alex und Yannick kurz nachdenken müssen. 

Produziert wurde der Song gemeinsam mit Dennis Borger, der bereits mit Acts wie Betterov oder Fibel gearbeitet hat. Die Vision und das Songwriting kommen aber von der Band selbst. Die Lyrics bleiben relatable, ohne ins Allgemeine abzudriften, und der Sound bewegt sich irgendwo zwischen Euphorie und dem kurzen Moment davor, in dem noch alles offen ist.

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Von der Straße in ausverkaufte Clubs

Haus F haben ihre ersten Songs in Fußgängerzonen und auf Social Media getestet, bevor sie überhaupt Releases hatten. Eine Praxis, die bis heute ihre Arbeitsweise prägt. Ihre erste Show im Lido in Berlin war mit nur vier veröffentlichten Singles ausverkauft, und die signierte Vinyl-Version zur EP war nach zehn Stunden vergriffen. 

Die Band, die sich in der Oberstufe in Musikkursen und einer Brass Band kennengelernt hat, versteht es, Songs so zu schreiben, dass sie auch ohne Studio-Tricks funktionieren. Was glaubt ihr: Bleibt Haus F bei diesem druckvollen Indie-Pop, oder hört man auf der EP schon die ersten Ausreißer?

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