Mit Tränen ins Debütalbum: yara veröffentlichen „wenn ich groß bin“

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Die Heidelberger Indie-Rock-Band yara hat mit der neuen Single „Tränen“ ihr Debütalbum „wenn ich groß bin“ angekündigt. Es erscheint am 24. Juli 2026. Groß sein wollten sie immer. Und jetzt, wo sie es sind, tut es trotzdem ein bisschen weh. Rauchen, Liebe, durchgefeierte Nächte und plötzlich ist sie wieder da, die Sehnsucht nach früher. Worum es ihnen dabei eigentlich geht? yara, bestehend aus Jakob Halamoda, Lisa, Gio und Jacque, scheinen das gar nicht wissen zu wollen.

Jakob Halamoda singt mit einer vom Leben gegerbten Stimme ein Hohelied auf räudige Ehrlichkeit. Das klingt ein bisschen nach Buntspecht, ein bisschen nach Element of Crime in den 00er Jahren, wenn die Gitarre schaukelt wie ein Nordsee-Dampfer, immer bereit zu kentern. So haben sie die neue Single auf Instagram angekündigt.

Champagner aus Aschenbecher, Legohäuser und die Luft aus England

Auf ihrem Debütalbum stellen yara keine großen Fragen und schon gar keine befriedigenden Antworten bereit. Was sie stattdessen liefern, ist ein bunter Haufen Momente, die man so schnell runterschluckt, dass man gar nicht merkt, wie viel drin steckt. Zwischen Liebeskummer, geklauten Kaugummis und sonderbaren Alltagsbeobachtungen pendelt das Album hin und her, ohne sich für eine Richtung entscheiden zu wollen.

Das funktioniert, weil yara den kleinen Wahnsinn des Erwachsenwerdens genauso ernst nehmen wie die großen Gefühle. Und trotz allem Finger-in-die-Wunde-Legen schaffen es yara, ihre Geschichten so klingen zu lassen, als wäre eigentlich alles gar nicht so schlimm. Das ist kein billiger Trost. Das ist einfach eine gute Band.

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Im Herbst geht’s auf die kaugummizigaretten tour 2026

Wer yara live erleben will, hat ab Oktober die Gelegenheit dazu. Die Band spielt im Herbst 2026 eine ausgedehnte Tour durch Deutschland und Österreich. Mit Stopps in Wien, Hamburg, Berlin, Heidelberg und neun weiteren Städten.

Es wird bescheuert getanzt, Indie-Kitsch gibt’s inklusive, und ein bisschen Dada-Dämlichkeit gehört natürlich auch dazu. Was glaubt ihr: Wird „wenn ich groß bin“ eines der Indie-Debüts des Jahres – oder bleibt yara vorerst noch ein Geheimtipp?

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