Neue EP von Charlotte Kudella: „fühlichzusehr?“ erzählt vom Fühlen ohne Angst

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Charlotte Kudella hat ihre Debüt-EP „fühlichzusehr?“ veröffentlicht – sechs Songs über das Chaos im Kopf und das Herz, das einfach nicht leiser werden will. Die 21-jährige Musikerin aus Berlin macht Pop, der aus dem eigenen Leben kommt und sich genau so anfühlt. Schon der Titel ihrer EP klingt wie ein Geständnis – oder wie eine Frage, die man sich selbst stellt, wenn man nicht weiß, ob man zu sensibel oder einfach nur echt ist. „fühlichzusehr?“ erzählt davon, was passiert, wenn man Dinge zu stark spürt und trotzdem weitermacht. Charlotte Kudella schreibt über das Erwachsenwerden, über Zweifel, über Wut – und über die leisen Momente dazwischen.

In ihren Songs geht es nie um große Parolen, sondern um kleine Wahrheiten. „Zwanzig“ beschreibt den Druck, alles gleichzeitig schaffen zu müssen. „dassdumichnichtmehrwillst“ und „zumindest red ich mir das ein“ erzählen von Zurückweisung, ohne ins Selbstmitleid zu kippen. Und wenn Charlotte in „worum es hier geht“ singt, klingt es wie ein kurzer Moment des Innehaltens, bevor „Vielzulanggewartet“ wieder alles aufreißt – der Song, mit dem sie sprichwörtlich die Türen aufstößt. Sie zeigt, dass Verletzlichkeit kein Makel ist, sondern Stärke. Musikalisch mischt sie Pop und Singer-Songwriter-Elemente mit elektronischen Details, die den Songs Tiefe geben, ohne sie zu überladen. Jede Zeile wirkt direkt aus dem eigenen Alltag gezogen, jedes Wort sitzt dort, wo es wehtut – aber genau richtig.

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Pop, der nichts beschönigt

Was „fühlichzusehr?“ besonders macht, ist die Haltung dahinter. Charlotte Kudella nutzt Pop nicht als Fassade, sondern als Sprache, um Gefühle auszuhalten. Sie hat keine Angst, zu viel zu fühlen – und genau darin liegt der Kern dieser EP.

Man hört, dass die Texte nicht aus der Distanz entstanden sind, sondern aus echten Erlebnissen. Dass sie ihre Songs selbst schreibt, ist dabei kein Zufall, sondern Teil ihres Selbstverständnisses: eigene Gedanken, eigene Fehler, eigene Melodien. Wer sich schon einmal gefragt hat, ob man zu viel denkt, zu viel will, zu viel ist – findet sich hier wieder.

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Von der Bühne ins eigene Kapitel

Charlotte Kudella hat sich in den letzten Jahren still, aber konstant ihren Platz erspielt. Nach dem viralen Erfolg ihres Songs „hellwach“ stand sie 2024 mit Mark Forster auf großen Bühnen und tourte mit Egon Werler und TJARK. Jetzt, mit „fühlichzusehr?“, beginnt für sie ein neues Kapitel.

Im Oktober war sie als Support für Benne unterwegs, und am 8. November feierte sie ihr Release-Konzert in Berlin – mit Gäst*innen, die sie auf ihrem Weg begleitet haben. Diese EP ist kein lauter Auftritt, sondern ein ehrlicher Anfang. Charlotte Kudella macht Musik für alle, die sich manchmal zu viel fühlen – und genau deshalb verstanden werden wollen.

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