Saure Schlangen schmecken nicht mehr wie früher. Kasi & antonius wissen warum

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Kasi & antonius bringen heute ihr Debütalbum „kids“ raus. Zwölf Songs, aufgenommen im WG-Zimmer von antonius in Freiburg. Die beiden Artists machen seit drei Jahren zusammen Musik und fangen auf „kids“ alle Facetten des Jungseins ein.

Songs mit Catchy Abrisshymnen aber auch bittere Leere. Wir haben uns das Album angehört und das solltest du darüber wissen. Mensch, was ein Zufall das die beiden auch bald auf Tour gehen, wo man die Songs hören kann.

Saure Schlangen schmecken nicht mehr wie früher

Der Albumtitel lehnt sich an den MGMT-Song von 2007 an. Beide verbinden positive Kindheitserinnerungen damit. „kids“ transportiert aber auch dieses schwer greifbare Gefühl des Erwachsenwerdens.

Gestern noch unbeschwert zum Kiosk für saure Schlangen, heute stehst du im Supermarkt und es fühlt sich anders an. Eine Hommage an die Leichtigkeit des Jungseins, die bittersüß schmeckt, weil allen klar ist (Achtung Spoiler): Sie endet.

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Algorithmen und zerrissene Aufmerksamkeit

Im Vergleich zum 2024er Mixtape „harddrive24“ klingt „kids“ kompakter und präsenter. Die unverkennbare Leichtigkeit bleibt. „wie lang geht das noch gut“ bringt auf den Punkt, was viele junge Kreative beschäftigt: gefangen zwischen Algorithmen und in alle Richtungen gezerrter Aufmerksamkeit wäre es vermessen zu glauben, dass alle Stats immer nach oben zeigen. Ein Appell ans Weitermachen, ans Genießen, was gerade gut läuft.

Coolness statt Pathos

„alles was ich anfass geht kaputt“ ist eine catchy Abrisshymne – 3:51 Minuten lang vor dem eigenen Chaos davonlaufen. „kommst du runter bin hier“ bringt die bittere Leere einer ausgebluteten Beziehung auf den Punkt, die letzte gemeinsame Straßenecke steht im Kontrast zu plattgerauchten Hoffnungen. Wie findet ihr „kids“ ?

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