KAMERA veröffentlicht „Softness“ – die erste Single aus Cyborg Love

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„Hör mal bitte zu, Daddy!“ – mit dieser Zeile landet KAMERA alias Felix Reisel direkt im Kern von „Softness“, seiner neuen Single, die am Freitag erschienen ist. Der Bremer Musiker, Komponist und Performer verbindet auf dem Lied einen sanft pulsierenden Synthesizer-Groove mit einer ungewöhnlich klaren Botschaft: Verletzlichkeit ist Stärke, nicht Schwäche.

Warm und analog klingt das, fast körperlich. Der Song ist die erste Auskopplung aus dem kommenden Debütalbum „Cyborg Love„, das im Juni 2026 bei Hey!blau Records erscheinen soll.

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„Du bist der hot shit, wenn du soft bist“

„Softness“ dreht sich um Männlichkeit und die Art, wie sie weitergegeben wird. „Ein paar aus meiner Crew, Daddy / wurden von ihren Daddys hart gemacht / aber du, Daddy / du kannst der sein, der das anders macht“ – KAMERA singt da nicht anklagend, sondern einladend.

Der Song feiert Zärtlichkeit als Haltung, als Entscheidung, und tut das in einem Sound, der Soul, Indie-Pop und elektronische Produktion so selbstverständlich zusammenfügt, dass man kaum merkt, wie durchdacht das alles ist. Das Musikvideo oben unterstreicht die ästhetische Eigenständigkeit des Projekts.

Theaterbühne und Tonstudio

KAMERA ist kein reines Musikprojekt. Felix Reisel hat Kulturwissenschaften studiert, arbeitet für große Theaterhäuser – darunter Theater Bremen und das Deutsche Theater Berlin – und bringt diese Prägung direkt in seine Songs. Der Kritiker Benjamin Moldenhauer schreibt, KAMERA sei „Theater und Klangforschung und funktioniert trotzdem als unmittelbar spürbare Popmusik“.

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Wenn das Debütalbum „Cyborg Love“ im Sommer diesen Anspruch auf vollen Länge einlöst, könnte es ein spannender Pop-Releases werden. Referenzen wie Marvin Gaye, David Bowie und New Yorker Hip-Hop der Neunziger hört man in „Softness“ nicht als Zitate, sondern als Haltung. Was denkt ihr: Kann ein Song über Verletzlichkeit und Männlichkeit auch ein echter Sommerhit werden, oder bleibt das eher ein Geheimtipp für Indie-Liebhaber*innen?

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