Musik für den Club: Artemas „getting up to no good“
Mit „Up to no good” veröffentlicht Artemas am 27.03.2025 sein bereits viertes Album oder auch Mixtape, wie er es selbst am liebsten bezeichnet. Dabei bleibt er seinen dunklen, hypnotischen Synth-Nuancen mit Elektro-Rock Attitude treu und wagt sich gleichzeitig an neue Farbtöne. Klar ist: Wer bereits Fan war, wird es bleiben und wer es noch nicht ist, soll’s vielleicht bald werden.
„GETTING UP TO NO GOOD’ OUT EVERYWHERE AT MIDNIGHT. HANDED IT IN 13 hours ago 🥵“, teilt Artemas auf seinem Instagram-Profil pünktlich um Mitternacht.
Kurz vor knapp und trotzdem pünktlich – ein Moment, in dem der ein oder andere mit Sicherheit schon in Schnappatmung verfallen wäre. Für Artemas hingegen völlig normal. Er macht sein Ding halt auch mal lieber DIY im Schlafzimmer. Als Sänger, Self-Taught-Producer und Songwriter in einem produziert, schreibt und nimmt er seine Songs größtenteils selbst auf, oft in enger Zusammenarbeit mit seinem Gitarristen Toby Daintree.
Von den eigenen vier wänden ins Studio
Angefangen hat alles, als er mit 16 die Kurt Cobain-Doku Montage of Heck sah – danach war klar: Er will Songs schreiben, die kicken. Angefangen bei Null ,hat er sich seitdem wortwörtlich hochgearbeitet. Die Corona-Pandemie verbrachte er mit etlichen YouTube-Tutorials für Beat bauen, Stimmbearbeitung und Gitarre. Jeder Tag, ein neuer Song.
TikTok nutzte er als eine Art Test-Labor, um ganz konkret zu checken, was gut ankommt und was nicht. Sein Sound war und ist dabei alles andere als Standard-Pop, sondern vielmehr eine eigenwillige Mischung aus düsterem R&B, Alternative-Rock, 90er-Einflüssen, Elektro und einer ordentlichen Portion Darkwave. So ziemlich genau die Art von Musik, die man nachts im Auto laut aufdreht.
Zum großen Durchbruch kam es 2024 mit „i like the way you kiss me“. Ein Track, der komplett durch die Decke ging und die Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz dominierte, so stark, dass er mittlerweile bei weit über einer Milliarde Streams steht. Aber statt den Erfolg gemütlich auszusitzen, ballert er seitdem ein Mixtape nach dem anderen raus – von yustyna über LOVERCORE bis hin zum aktuellen Release.
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Ein Mixtape füR die Tanzfläche
Mit getting up to no good fügt Artemas seinem Sound jetzt nochmal eine gute Schippe Club-Beat hinzu. Den unmittelbaren Beweis dafür gibt’s direkt mit dem Opening-Track. „you’re always on my mind“, kommt mit einem Beat daher, der sofort hängen bleibt und den Kopf fast automatisch zum Takt mitwippen lässt.
Auch die weiteren 9 Tracks machen klar, dass Artemas genau weiß, welchen Vibe er erzeugen will. Songs wie „dirty little secret“, „i guess u never really cared about me“ oder „cross my heart“ treiben diesen dunklen, synthlastigen Sound, den wir bereits von ihm kennen, weiter voran.
Inhaltlich bewegt er sich, wie immer, viel zwischen Herzschmerz, komplizierten Romanzen und dieser leicht verruchten Stimmung, die sich perfekt ins Club-Setting einfügt. Schon beim ersten Hören hat man schnell Bilder im Kopf: flackernde Lichter, verschwommene Gesichter und Menschen, die sich irgendwo zwischen Melancholie, Euphorie und dem ein oder anderen gebrochenen Herzen auf der Tanzfläche verlieren.
Aber auch außerhalb der Club-Kulisse wirkt das Album erstaunlich gut. Zum Beispiel bei nächtlichen Autofahrten mit pechschwarzen Sternenhimmel, wenn die dreamy Synths, Gitarre und monotonen Beats fast etwas Hypnotisches bekommen. All in All, macht getting up to no good viel richtig und schafft ein Gefühl, dass es einem kaum möglich macht wegzuhören. Wer auf 90s Vibe, coole Beats, Dark Wave, Reverb und hypnotische Sounds steht, wird hier garantiert mit abgeholt!
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