Alltag für die einen, Risiko für die anderen: Jo Nara & Xidi mit „Take It for Granted“

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Händchenhaltend durch die Stadt, eine Umarmung an der Bushaltestelle, vielleicht noch ein Kuss – für viele Menschen ist das Alltag, für andere ein Risiko. Jo Nara und Alexander „Xidi“ Christof stellen mit ihrer neuen Single „Take It for Granted“ genau diese Frage: Warum müssen queere Menschen und andere marginalisierte Gruppen immer noch abwägen, ob sie sichtbar sein können?

Am Freitag ist die Kollaboration des Alternative-Pop-Künstlers mit Xidi erschienen und sie setzt ein klares Statement gegen Diskriminierung. Der Track verbindet melancholische Reflexion mit einem entschlossenen Appell, grundlegende Rechte nicht länger als Privileg, sondern als Selbstverständlichkeit zu begreifen.

Zwei Stimmen, eine Haltung

Hinter dem Soloprojekt Jo Nara steht Johannes Holzinger, ein steirischer Musiker mit halbifilippinischen Wurzeln, einem breiteren Publikum bekannt aus The Voice of Germany. Seine Songs handeln vom Ankommen: bei sich selbst, in einer Zeit, die kaum Stille lässt.

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Bei der neuen Single bleibt er nicht allein: Alexander „Xidi“ Christof ergänzt mit seiner Stimme eine zweite Perspektive, die den Kontrast zwischen Unsichtbarkeit und dem Wunsch nach Sichtbarkeit verdeutlicht.

Klingt schön, meint es ernst

Wann hören wir auf, Menschen für ihre Liebe um Erlaubnis zu bitten? Genau diese Frage stellt „Take It for Granted“. Die Lyrics vom Refrain „You take it for granted to be seen/ While I’m still askig to be me“ untermalen die Kluft zwischen Selbstverständlichkeit und täglicher Wachsamkeit. Der Song endet mit einem Chorfinale und den Worten „Take It for Granted“, als klares Appell für queere Rechte einzustehen.

Wie findet ihr die neue Single und wann war der letzte Moment, in dem ihr etwas als selbstverständlich wahrgenommen habt, das es für andere nicht ist?

Künstler*innen: