„Blame It On The Boogie“: AGENT ZED & KUSH KUSH im Disco-Modus
AGENT ZED und KUSH KUSH haben sich den Jackson-5-Klassiker „Blame It On The Boogie“ geschnappt und komplett neu interpretiert. Dabei entsteht eine funkige Neuauflage, die mit Disco-Elementen und tanzbarem Pop-Appeal punktet. Die Version bleibt nah am Original, verpasst dem Track aber ein frisches Sounddesign, das auf Streaming wie auch in TV-Kampagnen funktioniert. Der Song feierte seine Veröffentlichung letzten Freitag und läuft aktuell im Highlight-Trailer auf VOX – mit ordentlich Mediapower im Rücken.
Die Kollaboration zwischen AGENT ZED und dem Hasenmasken-Duo KUSH KUSH bringt zwei Acts zusammen, die sich in der Vergangenheit bereits über Millionen-Streams bewiesen haben. KUSH KUSHs Club-Version von „I’m Blue“ knackte 75 Millionen Plays, während AGENT ZED mit „Aloha Hey“ ebenfalls viral ging. In „Blame It On The Boogie“ treffen diese Dancepop-Erfahrungen aufeinander – heraus kommt ein Track, der besonders im Sommerclub oder beim Autofahren Richtung See gut funktioniert.
Retro trifft Refrain: Disco goes 2025
Stilistisch bleibt der Song zwischen Funk, Disco und elektronischem Pop. Das Tempo lädt zum Mitschnippen ein, die Produktion ist modern genug, um nicht im Nostalgie-Rausch zu verharren. Der ikonische Refrain „Don’t blame it on the sunshine, don’t blame it on the moonlight…” ist sofort wieder im Ohr – kein Wunder, denn der Jackson-5-Originaltrack war 1978 bereits ein Discohit. Die neue Version macht ihn kompatibel für 2025, ohne sich über ihn zu stellen.
Visuell bleibt das Ganze eher mysteriös: KUSH KUSH zeigen sich wie gewohnt maskiert, AGENT ZED hält sich ebenfalls bedeckt. Inhaltlich braucht es das auch nicht – der Song ist auf Bewegung ausgelegt, nicht auf Message. Mit rund drei Minuten Laufzeit bleibt „Blame It On The Boogie“ kurzweilig und clubtauglich.
Strategisch durchgeplant: Song + Kampagne
Neben der reinen Musik wirkt die Veröffentlichung wie ein sauber geplantes Produkt. Der VOX-Trailer bringt Sichtbarkeit, das nostalgische Sample sorgt für Wiedererkennungswert. Und: Der Sound passt genau in den gegenwärtigen Trend rund um funkige Popproduktionen – siehe aktuelle Songs von Doja Cat oder Dua Lipa.
Ob der Song länger im Ohr bleibt oder im Algorithmus zwischen anderen Remakes verschwindet, bleibt abzuwarten. Fest steht: „Blame It On The Boogie“ funktioniert für den Moment, für die Sommerabende und die Tanzfläche – ohne Anspruch auf mehr.
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