Christin Nichols setzt mit „Unsterblich“ auf Selbstermächtigung und Label-Neustart
Mit der neuen Single „Unsterblich“ schlägt Christin Nichols ein neues Kapitel auf – zum ersten Mal erscheint ein Track der deutsch-britischen Musikerin über [PIAS] Recordings Germany. Der Song kombiniert verzerrte Gitarren und hymnische Hooklines mit einem klaren Empowerment-Moment. In ihrer typischen Direktheit singt Christin Nichols von emotionaler Erschöpfung und der Kraft, sich daraus wieder aufzurichten. „Ich mach das Beste draus, ich bin wieder da, ich spür wieder was, ich bin unverwundbar, ich bin unsterblich!“ – so fasst sie den Kern des Songs selbst zusammen.
Die Produktion stammt von Stefan Ernst, der schon bei früheren Veröffentlichungen von Nichols am Sound mitgewirkt hat. Auch das Video zu „Unsterblich“ greift diese Themen bildlich auf: Regisseurin Stefanie Schmid Rincón inszeniert emotionale Befreiung mit gezielten Symbolen und visuellem Punch – und bleibt damit dem Stil treu, den man etwa von ihren Arbeiten mit Gwen Dolyn & Die Tränen oder 24/7 Diva Heaven kennt.
Zwischen Empowerment und Pop-Appeal
„Unsterblich“ bewegt sich musikalisch irgendwo zwischen Postpunk-Vibe und Pop-Sensibilität, ohne sich anzubiedern. Der Song ist laut, aber nicht plump, emotional, aber nicht pathetisch. Genau diese Balance scheint Christin Nichols aktuell besonders gut zu gelingen. Die Lyrics verhandeln Themen wie Selbstermächtigung und emotionale Resilienz mit einer Sprache, die weder verkopft noch banal wirkt.
Inhaltlich klingt die Wut über vergangene Ohnmacht durch, aber auch ein radikaler Wille zur Veränderung: „Ich ganz allein, ganz allein, ganz allein, ich ganz allein.“ Die repetitive Kraft dieser Zeile funktioniert nicht nur auf der Tonspur, sondern auch live – ein Indiz dafür, dass die Single in den kommenden Livesets eine zentrale Rolle einnehmen könnte.
Neues Label, neue Energie
Mit „Unsterblich“ startet Christin Nichols nicht nur musikalisch in eine neue Phase, sondern auch auf Labelseite mit frischem Rückenwind. Die Zusammenarbeit mit [PIAS] dürfte ihr zusätzliche Sichtbarkeit verschaffen – ohne dabei ihren DIY-Ansatz aufzugeben. Denn trotz größerer Plattform bleibt die Attitüde eigenständig, der Sound unangepasst.
Christin Nichols hat sich spätestens mit ihrem letzten Album „Rette sich, wer kann!“ als feste Größe im deutschsprachigen Indie-Rock etabliert. Dass sie jetzt neue Wege geht und dabei ihre künstlerische Haltung nicht verliert, macht „Unsterblich“ zu einem ehrlichen Statement.
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