Jonathan Jeremiah veröffentlicht neues Album „We Come Alive“

von

Jonathan Jeremiah veröffentlicht mit „We Come Alive“ ein Album, das sich anfühlt wie ein Neustart. Gestern ist das neue Album des britischen Songwriters erschienen, das zwischen England und Amsterdam entstanden ist. Schon die Vorabsingle „There’s No Stopping Me“ deutete an, wohin die Richtung geht: Es geht um Bewegung, um Mut und darum, weiterzumachen – auch, wenn das Ziel noch nicht ganz sichtbar ist.

In Zeilen wie „May take a little time to find my direction / Figure the way I’m to go“ steckt keine Floskel, sondern eine ehrliche Suche. Der Song wächst aus dieser Unsicherheit heraus zu einer Hymne auf das Dranbleiben. Begleitet von warmen Streichern, sanften Chören und seiner unverwechselbaren Stimme schafft Jonathan Jeremiah ein Gefühl, das vertraut wirkt, ohne alt zu klingen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zwischen Abschied und Aufbruch

Das Album „We Come Alive“ wurde in zwei sehr unterschiedlichen Umgebungen aufgenommen – einem stillen Bauernhof-Studio in Somerset und dem lebhaften Oost-Viertel von Amsterdam. Diese Gegensätze hört man, aber sie wirken nicht wie Brüche, sondern wie ein Gespräch über Veränderung. Jonathan verarbeitet darin Themen wie Verlust, Herkunft und Zugehörigkeit.

Nach dem Tod seines Vaters ist das Album für ihn auch ein Versuch, festzuhalten, was bleibt, wenn Worte zu wenig sind. „Because if all that life has shown us it’s that words alone are cheap / Nothing’s worth as much as the memories we keep“, singt er – und trifft damit einen universellen Nerv. Musikalisch bewegt sich das Album zwischen Soul, Chanson, Folk und Pop, getragen von einem orchestralen Klang, der trotzdem nah bleibt.

Anzeige*

Musik, die Geschichten weiterspinnt

„We Come Alive“ klingt wie eine Rückkehr zur Einfachheit, aber mit dem Wissen eines langen Weges. Jonathan schreibt Songs, die sich Zeit nehmen dürfen – voller Raum für Stille, aber nie ohne Richtung. Unterstützung bekam er dabei unter anderem vom deutschen Jazz-Trompeter Till Brönner, der dem Titeltrack mit einem spontanen Solo besondere Tiefe verleiht.

Das Zusammenspiel aus sorgfältig arrangierten Instrumenten und Jeremiahs Stimme erzeugt Momente, die sich wie kleine Filme entfalten. Nach einem gefeierten Auftritt beim North Sea Jazz Festival startet Jonathan Jeremiah nun seine Europa-Tour mit Konzerten in Paris, Brüssel, Köln, Hamburg, Berlin und weiteren Städten. „We Come Alive“ ist kein Album, das laut sein will, sondern eins, das nachhallt – weil es Erinnerungen wachruft, statt nur Melodien zu liefern.

MEHR INFOS

Tickets
Streaming
Artist-Page

Du möchtest weitere Beiträge zu Neuveröffentlichungen, Events und Musik-News lesen? Hier kannst du weiterstöbern.