Lemony Rug bringt mit „Uppercut“ fünf Songs über Freundschaft und Aufbruch

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Lemony Rug veröffentlicht heute am 7. November seine neue EP „Uppercut“ – fünf Songs über Freundschaft, Veränderung und die leisen Übergänge des Erwachsenwerdens. Hinter dem Künstlernamen steckt der Hamburger Musiker Léon Rudolf, der seit Jahren zwischen Songwriting, Produktion und Bühne pendelt. Sein Sound bewegt sich zwischen Indie-Pop, Folk und Alternativ-Rock – mal verspielt, mal reduziert.

Schon mit den Vorabtracks „Open Plains“ und „Lenny“ hat Lemony Rug gezeigt, dass er alltägliche Geschichten in klare Bilder übersetzen kann. „Uppercut“ wirkt wie ein Ausschnitt aus diesen Momenten: kleine Beobachtungen, festgehalten in Melodien, die hängen bleiben. Statt auf Drama setzt er auf Nähe – auf Zeilen, die im ersten Moment leicht klingen und erst beim zweiten Hören Gewicht bekommen. Hier die Piano Version von Uppercut.

Leichtigkeit mit Tiefe

Die Single „Lenny“ ist das Herzstück der EP. Ein pulsierender Beat, Mandoline, Gitarren und eine Stimme, die zwischen Sehnsucht und Gelassenheit pendelt. In dem Song geht es um Freundschaft, Verlust und den Versuch, trotz Entfernung verbunden zu bleiben. Die Zeile „Lenny you know it’s time“ zieht sich wie ein roter Faden durch den Song – nicht als Abschied, sondern als Aufforderung, weiterzugehen.

Diese Offenheit prägt auch den Rest der EP. „Uppercut“ ist kein Konzeptalbum, sondern ein loses Netz aus Momenten, die sich gegenseitig spiegeln. Musikalisch orientiert sich Lemony Rug an Acts wie Cassia, Royel Otis oder Wallows, ohne sich festzulegen. Seine Musik will keine Trends bedienen, sondern Erinnerungen wecken – so, wie ein vertrauter Song aus dem letzten Sommer.

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Von kleinen Schlägen und großen Gefühlen

Mit „Uppercut“ schließt Lemony Rug ein Kapitel, das gleichzeitig ein Anfang ist. Die EP zeigt, wie sich persönliche Geschichten und Popmusik verbinden können, ohne gekünstelt zu wirken. Seine Texte handeln von innerem Chaos, von Zweifeln und kleinen Siegen, die man nur spürt, wenn man kurz stehen bleibt. Auch live will er genau das transportieren – im November spielt er in Berlin (Lark) und Hamburg (Nochtwache).

Wer dort hingeht, bekommt keinen überinszenierten Auftritt, sondern ehrliche Songs, die im Moment funktionieren. „Uppercut“ ist damit nicht nur eine Sammlung von Tracks, sondern ein Statement: Musik darf leicht klingen und trotzdem etwas auslösen. Léon Rudolf bleibt seinem Prinzip treu – Geschichten erzählen, die nicht perfekt sein müssen, um echt zu wirken.

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