Neues Album: Al Doum & The Faryds erweitern ihren Sound mit „Ipnagogico“

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Al Doum & The Faryds haben heute ihr sechstes Album „Ipnagogico“ veröffentlicht. Das zehnköpfige Kollektiv aus Mailand verschiebt mit diesem Release seine psychedelisch-rituelle Ausrichtung stärker in Richtung Rock und erweitert den Sound um vollere Gitarren und Stimmen, die sich in klangliche Texturen verwandeln.

Der Albumtitel bezieht sich auf den hypnagogischen Zustand zwischen Wachsein und Schlaf – eine Schwelle, an der Wahrnehmungen verschwimmen. Diese Zwischenzone scheint für die Band ein zentraler Bezugspunkt im kollektiven Spiel zu sein, nicht als Eskapismus, sondern als bewusste Öffnung.

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Vom Proberaum auf die Bühne ins Studio

Wie bei allen bisherigen Veröffentlichungen entstand „Ipnagogico“ im Guscio Recording Studio in Mailand, das von Gitarrist Lorenz betrieben wird. Viele der Stücke wurden bereits live gespielt, bevor sie aufgenommen wurden – sie entwickelten sich im direkten Austausch mit dem Publikum und innerhalb des Ensembles weiter.

Das Studio fungiert dabei offenbar nicht nur als Aufnahmeort, sondern als sozialer Knotenpunkt, an dem Improvisationen, unterwegs aufgenommene Skizzen und bühnenerprobt Ideen zusammenfließen. Improvisationen aus dem Proberaum werden dort mit live erprobtem Material verbunden.

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Stimmen als psychedelische Textur

„Ipnagogico“ soll strukturierter und visionärer wirken als frühere Arbeiten der Band. Stimmen übernehmen eine zentrale Rolle als psychedelische Texturen, geformt durch Echos, analoge Delays und natürliche Überlagerungen, während die erweiterte Bläsersektion zwischen Postpunk-Impulsen und jazzig-folkigen Momenten schneidet.

Mit „Arise I“ und „Utopia I“ wurden bereits zwei Singles ausgekoppelt über die wir berichtet haben – erstere verbindet modal-jazzige Strukturen mit psychedelischem Rock, letztere entwickelt sich als lange, hypnotische Bewegung. Das Album ist via Black Sweat Records und La Tempesta Dischi erschienen.

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