RIN & reezy veröffentlichen „WACH“ – erste Kollabo seit sieben Jahren
Wenn zwei Acts, die seit Jahren die deutsche Rap-Landschaft prägen, nach sieben Jahren wieder zusammenkommen, dann darf man gespannt sein. Und mit „WACH“ lösen RIN und reezy dieses Versprechen auf melancholische, aber auch moderne Art und Weise ein. Die neue Single ist die dritte Vorab-Veröffentlichung aus RINs kommendem Album „NOSTALGIA“ und gleichzeitig ein Team-Up, das zeigt, wie sehr sich beide Acts seit ihrer letzten Zusammenarbeit „Vintage“ (2019) weiterentwickelt haben, ohne ihre gemeinsame DNA zu verlieren.
Nach „Bladerunner“ und „EXIT THROUGH THE GIFT SHOP“ setzt RIN mit diesem Track die Veröffentlichungsreihe fort, die auf sein neues Album vorbereitet. „WACH“ist am Freitag erschinen und wird von einem aufwendig in Frankfurt produzierten Musikvideo begleitet, das auf RINs YouTube-Kanal zu sehen ist.
Melancholie mit Cloud-Rap-Eleganz
Der Sound von „WACH“ bewegt sich zwischen sphärischen Cloud-Rap-Flächen und einem melancholischen Grundgefühl, das beide Künstler perfekt einfangen. RINs Part ist geprägt von Einsamkeit und emotionaler Distanz – „Lauf‘ über die Dächer, es regnet, ich will noch zu dir, doch es geht nicht“ – während reezy mit seinem Verse Dynamik und eine gewisse Coolness einbringt, ohne dabei die emotionale Tiefe zu verlieren.
Produziert wurde der Track von Oddworld Bootleg, Mix und Master übernahm Odrizz, was dem Song seinen cleanen, aber warmen Klang verleiht.
Nostalgie mit Blick nach vorn
Mit „WACH“ liefern RIN und reezy keinen billigen Nostalgie-Ride ab, sondern zeigen, dass ihre musikalische Chemie auch 2026 noch funktioniert und sich weiterentwickelt hat.
Der Track fügt sich nahtlos in die ästhetische Welt ein, die RIN mit „NOSTALGIA“ aufspannt, und bestätigt gleichzeitig, dass reezy nach wie vor ein Meister der lässigen, aber emotionalen Rap-Hooks ist. Braucht die deutsche Rapszene mehr von diesen langfristigen musikalischen Freundschaften – oder ist es gerade die Seltenheit, die „WACH“ so besonders macht?

Neustes Video
Im Gespräch mit BANDUP spricht JBS über sein Debütalbum „ZWEITAUSENDFÜNF“ und die Themen, die er darin verarbeitet hat. Soziale Ängste bis hin zum Druck, als junger Künstler in der Öffentlichkeit zu bestehen.










