Streichelt veröffentlicht EP „Rosenkrieg“ – Vom Zweifel zur Selbstgewissheit

von

Johannes Weichelt, bekannt als Streichelt, hat seine neue EP „Rosenkrieg“ am 20. Februar 2026 veröffentlicht – und sie zeigt einen Künstler, der seinen Platz gefunden hat. Nach zwei EPs und diversen Single-Releases entstand über anderthalb Jahre hinweg eine Sammlung von sechs Songs, die so nah an der Essenz des Projekts sind wie nie zuvor.

Die EP ist ein Spiegel persönlicher Prozesse: Trennungsschmerz und Neuanfänge, Selbstzweifel, die sich in Selbstbewusstsein verwandeln. Im Song „Canapé“ heißt es: „Ein beschleichendes Gefühl sagt mir, ich kenne die Wahrheit / Steht geschrieben auf einem Zettel an der Kühlschranktür.“

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Tanzbar, beat-basiert und ehrlich

Streichelt hat in den vergangenen Jahren an seinem Sound gearbeitet – und auf „Rosenkrieg“ hört man die Entwicklung vom Lehrling zum Meister. Das Soundprofil ist tanzbar, beat-basiert und melodisch, während das akustische, minimalistische „Damals Heute“ eine weitere Facette zeigt.

Anzeige*

Keine überschwängliche Konzeptualisierung, kein erzwungener roter Faden – stattdessen sechs Songs als Kollektion, wie Postkarten an einer Kühlschranktür. Der Titeltrack „Rosenkrieg“ dient dabei als sinnbildliches Motto und verweist auf die Dualität von Schönheit und Gefahr, auf innere Konflikte, die durchlebt werden müssen.

Vom Zweifel zum Selbstverständnis

Johannes Weichelt selbst sagt: „Ich habe lange gebraucht, um auf die Überzeugung zu kommen, dass Musik wirklich das ist, was ich tun will.“ Diese Selbsterkenntnis zieht sich durch die gesamte EP – ein Prozess, bei dem Unsicherheiten sorgsam in Selbstgewissheit umgeformt wurden.

„Rosenkrieg“ ist das Spannungsfeld dessen, was Streichelt in den vergangenen zwei Jahren ausloten musste: die Gleichzeitigkeit der Dinge, das Spektrum, in dem sie stattfinden. Entstanden ist zeitgeistige, unverfälschte Popmusik, die tief in die Seele blicken lässt, ohne dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Wie findet ihr den neuen Sound von Streichelt auf „Rosenkrieg“?

Künstler*innen: