Videopremiere: „Trembling Limbs“ von Rudolf Abramov feat. Mathew Johnson
Heute veröffentlichen Rudolf Abramov und Mathew Johnson ihr neuestes Musikvideo „Trembling Limbs“ via Aquasonic Records. Nach ihrer letzten gemeinsamen Single „Paracetamol“ auf Höga Nord Records legen die beiden Musiker jetzt nach – und zwar mit noch mehr Schmutz, Verzerrung und Energie. Was als nächtliches Dub-Experiment begann, entwickelte sich zu einem hybriden Sound-Monster irgendwo zwischen No-Wave-Chaos, Trip-Punk-Halluzinationen und Jungle-Rhythmen.
Der Song entstand aus live gespieltem Schlagzeug, das auf seine eigenen Delays reagiert, während Tape-Saturation fast wie ein melodisches Element eingesetzt wurde. Ein schwerer modularer Bass knurrt durch die Produktion, als hätte er tagelang nichts zu essen bekommen, während ein Old-School-Jungle-Hook alles vorantreibt. Diese Mischung aus Dub-Hypnose und verzerrtem Wahnsinn sorgt dafür, dass sich der Kiefer anspannt, während die Füße trotzdem weitertanzen wollen. Hier kommt ihr zur Videopremiere:
Spontane Magie im Studio
Mathew Johnson, bekannt als Frontmann verschiedener Post-Hardcore- und Experimental-Noise-Bands sowie als Sound-Engineer und Spoken-Word-Performer, brachte die entscheidende Zutat mit ins Studio. Seine halb gesungenen, halb gespuckten improvisierten Zeilen erinnern an John Cooper Clarke auf einem schlechten Trip, gepaart mit der Sleaziness von Alan Vega.
Das Ergebnis: Ein einziger Take, kein Polieren, nur Schweiß, Verzerrung und Instinkt. Genau diese Rohheit macht „Trembling Limbs“ zu dem, was es ist – ein dreckiger, ungezähmter Sound, der sich jeder glatten Kategorisierung entzieht.
Video von Robin Koetzle
Das Musikvideo wurde von Robin Koetzle gedreht, mit zusätzlicher Kameraarbeit von Moritz Rudolf. Das visuelle Konzept stammt von Gil Abramov, während Matan Eshkenazi als Creative Consultant fungierte. Mathew Johnson steht selbst vor der Kamera und verleiht dem Video die gleiche ungezügelte Präsenz, die auch den Track auszeichnet.
„Trembling Limbs“ ist, laut eigenen Worten, „am besten bei unsicherer Lautstärke in fragwürdiger Gesellschaft zu erleben“ – und das Video unterstreicht diese Haltung perfekt. Die Premiere war heute um 8:00 Uhr!
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