XANKY: „dad“ – Debütsingle über Alkohol, Familie und den Mut zur Ehrlichkeit
XANKY wagt mit „dad“ den Neuanfang und erzählt am 26. Dezember eine Geschichte, die viele kennen, über die aber kaum jemand spricht. Der Song thematisiert das Aufwachsen mit einem Elternteil, dessen Persönlichkeit sich unter Alkoholeinfluss verändert. „Als Kind spürt man es lange, bevor man es versteht“, erklärt der Künstler. Die Single ist weder anklagend noch dramatisch – sie versucht zu verstehen, was als Kind nur gefühlt werden konnte.
Der Track vom kommenden Debütalbum „small moves“ bewegt sich zwischen Folktronica und atmosphärischem Indie. Akustische Gitarren treffen auf elektronische Texturen, während XANKY mit seiner Stimme einen ruhigen Mittelpunkt schafft. Die Produktion erinnert an Bon Iver oder Ben Howard, setzt aber auf Verletzlichkeit ohne Pathos. Kein überladenes Arrangement, keine künstliche Dramatik – nur die rohe Ehrlichkeit einer schwierigen Erinnerung.
Vom Deutsch-Pop zur eigenen Stimme
Hinter „dad“ steckt auch eine persönliche Befreiungsgeschichte. XANKY arbeitete jahrelang als Songwriter und Produzent im Deutsch-Pop-Umfeld, wo er sich nie wirklich zu Hause fühlte. Kurz vor der Unterzeichnung eines langfristigen Vertrags brach er aus diesem Karrierepfad aus. Es folgten Jahre des Rückzugs und die Suche nach einer authentischen künstlerischen Identität.
Befreundete Musiker*innen wie Philine Sonny, M. Byrd und Jonas David zeigten ihm, dass englischsprachige Indie-Musik aus Deutschland selbstverständlich möglich ist. Der Wechsel ins Englische war für XANKY ein wichtiger Schritt zur eigenen Ausdrucksweise.
Kleine Schritte, große Wirkung
Die Entstehung von „dad“ ist eng verknüpft mit dem Konzept der „Atomic Habits“. Statt auf den großen Durchbruch zu warten, nahm sich XANKY vor, täglich mindestens zwanzig Minuten an einem Song zu arbeiten. Diese Disziplin wurde zur Grundlage seines neuen kreativen Alltags. Der Ansatz spiegelt auch seinen Umgang mit der eigenen Angststörung, mit der er seit über zehn Jahren lebt.
„Nachhaltige Veränderungen entstehen nicht durch große Gesten, sondern durch kleinste, konsequent wiederholte Handlungen“ – dieses Prinzip zieht sich durch die gesamte künstlerische Neuausrichtung. „dad“ macht genau das hörbar: Nähe und Entfremdung gleichzeitig, eine Geschichte die sich in winzigen, oft unsichtbaren Momenten entfaltet. Die Single erscheint am 26. Dezember und ist der erste Einblick in das kommende Album „small moves“.

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