Beckside of Richness: Zweites Album „TRIVREALITIES“ Volume 1 draußen
Beckside of Richness haben letzten Freitag den ersten Teil ihres zweiten Albums „TRIVREALITIES (Volume 1)“ veröffentlicht – und liefern damit zehn Songs, die musikalisch zwischen Indie Rock, Alternative und funkigen Pop-Elementen pendeln. Die Berliner Band um Samuel Beck, Richard Putz, Christoph v. Knobelsdorff und Jan Rase spannt dabei wieder einen weiten Bogen: vom Schulzeit-Song „Dominant Blues“ bis zum aktuellen Track „Atmosphere“, der erst im letzten Jahr entstand.
Der Albumtitel ist eine Wortschöpfung aus „Trivialität“ und „Realität“ und beschreibt genau das, worum es textlich geht: alltägliche Kleinigkeiten, die plötzlich enorm werden. Themen wie Smalltalk, Herzschmerz, Starkregen oder schlicht Hunger finden sich in den zehn englischsprachigen Tracks wieder, die zusammen knapp 37 Minuten laufen. Volume 2 soll im Herbst folgen – wenn alles gut läuft.
Vom Schulhof-Duo zur vollständigen Band
Die Geschichte von Beckside of Richness beginnt in den Achtzigern am Berliner Fichtenberg-Gymnasium, als sich Samuel Beck und Richard Putz in einer Raucherpause kennenlernten. Rich hatte gerade mit seinem Song „Pickel auf der Nase“ einen Kompositionswettbewerb gewonnen, Sam spielte bereits Gitarre in seiner Band „L’unique Vérité“. Über hundert Songs schrieben die beiden damals – doch es blieb bei Demotapes. Erst 2021, als Rich die alten Aufnahmen wiederentdeckte, nahm das Projekt wieder Fahrt auf.
Zusammen mit Christoph v. Knobelsdorff und Jan Rase – zwei Weggefährten aus späteren Bandprojekten – veröffentlichten sie 2023 ihr Debütalbum „Today Yesterday’s Tomorrow“ als Doppel-Vinyl. Zwischen Bandgründung und erstem Konzert lagen über dreißig Jahre, in denen alle vier in unterschiedlichen Projekten unterwegs waren – von Peter Fox‘ Vorgängerband „Derwish“ über Tourneen mit „Wir sind Helden“ bis zum FlicFlac-Zirkus.
Zehn Songs, vier Produzenten*innen, ein Album
Musikalisch zeigt sich „TRIVREALITIES (Volume 1)“ vielseitig: Neben Indie Rock und Alternative schimmern auch Funk, Pop und Folk durch. Die Songs wurden teils von Samuel Beck, teils von Richard Putz, teils gemeinsam geschrieben und von verschiedenen Bandmitgliedern gemischt – Jakob Müller, Samuel Beck, Jan Rase und Richard Putz teilten sich die Produktion auf. Als Gäste sind unter anderem Jakob Müller an der Orgel, Patrick Rohloff an der Trompete und Yannic Rösch-Pasitka am Saxophon zu hören.
Das Album umfasst Songs wie „Made of stone“, „I want to dance“, „Beamer“, „Atmosphere“ und „Rain“. Eine schwere Erkrankung von Richard Putz Ende 2024 bremste die Band zwar kurzzeitig aus, hielt sie aber nicht davon ab, weiter Songs zu veröffentlichen. Der Arbeitstitel für das Gesamtprojekt lautete ursprünglich „It’s Never Too Late for Puberty“ – ein Titel, der zu den vier Musikern passt, die nach Jahrzehnten endlich das umsetzen, was sie schon als Schüler begonnen haben.
MEHR INFOS
Streaming
Artist-Page
Du möchtest weitere Beiträge zu Neuveröffentlichungen, Events und Musik-News lesen? Hier kannst du weiterstöbern.
NEWSLETTER
Einmal im Monat in deinem Postfach – mit Insights aus der Musikindustrie, der besten neuen Musik, anstehenden Konzerten in deiner Nähe und exklusiven Gewinnspielen.









