Placebo veröffentlichen ihr Debütalbum neu: „Placebo RE:CREATED“ erscheint im Juni

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30 Jahre nach ihrem ersten Album kehren Placebo mit einer überarbeiteten Version ihres Debüts zurück. „Placebo RE:CREATED“ erscheint voraussichtlich am 19. Juni und wird alle zehn Songs des Originals, plus zwei Bonustracks beinhalten. Verwendet haben sie die Original Masterbänder als Anker. Die Band um Brian Molko beschreibt das Projekt selbst als „Director’s Cut“. Keine komplette Neuerfindung, sondern eine Vervollständigung dessen, was 1996 begann.

„Als wir das erste Album aufnahmen, fehlten uns noch Erfahrung und die richtige Technik, um das, was in unseren Köpfen gestrandet war, dann doch noch in der Tonstudiowerkstatt umzusetzen.“, erklärt Brian Molko. Im Laufe der Jahre haben sich manche Songs in den Konzerten von selbst weiterentwickelt, ihren eigenen Weg gefunden und sich auf überraschende Weise vollendet.

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Debüt und Gegenwart

Also, als Placebo 1996 ihr erstes Album veröffentlicht hat, war die Lage des Britischen Rock enorm anders. Während Britpop auf kumpelhafte Nostalgie setzte, thematisierten Placebo Sexualität, Androgynität und Entfremdung. Die Band lieferte sich auch eine visuell gelungene Provokation gegen diese verkrusteten Vorstellungen von Geschlecht und Männlichkeit – in einer Zeit, als so etwas noch überhaupt nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit stand.

Heute ist diese Haltung aktueller und wichtiger denn je. Vor diesem Hintergrund bekommt „Placebo RE:CREATED“ eine ganz neue, zusätzliche Ebene: eine Erinnerung daran, was jedes Mal schon so gut begonnen hat, obwohl es damals keineswegs selbstverständlich war.

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Konzerte in Deutschland

Zurück zur Musik: Es wird eine Europa Tour geben, die dann 36 Stationen in der Tour hat, und auch in Deutschland gibt es Stops: Leipzig, Hamburg, Frankfurt, Köln, München und Berlin. Alles im November. Auf der Songliste stehen dann auch Songs, die vor mehr als 20 Jahren das letzte mal gespielt wurden.

Bereits Ende März treten Placebo auf Einladung von Robert Smith von The Cure bei der Charity-Reihe Teenage Cancer Trust in der Royal Albert Hall auf. Gemeinsam mit Garbage sammeln sie Spenden für junge Menschen, die an Krebs erkrankt sind – eines der renommiertesten Musikevents Großbritanniens für einen guten Zweck. Was glaubt ihr: Wird die neu aufgenommene Version dem Original gerecht werden können?

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