Dark Mountain Crossover: Sir Donkey’s Revenge mit Debütsingle „Fischer“
Sir Donkey’s Revenge veröffentlichten gestern ihre Single „Fischer“ – und schlagen damit ein neues Kapitel auf. Die Band gibt es seit 2014 und hat sich in der Schweiz gegründet. Ihr selbsternanntes Genre heißt Dark Mountain Crossover, welches sich zwischen Rap und Rock bewegt.
Mit „Fischer“ startet nun die erste Veröffentlichung aus dem kommenden Album „Beyswind“, das die Band, bestehend aus David Stettler, Gabriel Voirol, Remo Menia und Toni Küng, erstmals komplett in Schweizer Mundart geschrieben hat. Der Song zeigt, wie kompromisslos Sir Donkey’s Revenge ihren Sound angehen: groovige Drums, wuchtige Stoner-Riffs und Rap-Passagen, die keine Zurückhaltung kennen. Dieser Mix wirkt roh, direkt und einzigartig, weil er Genres miteinander verschränkt, die selten in dieser Intensität zusammenfinden.
Ein radikaler Sound in der Muttersprache
„Fischer“ ist mehr als ein einfacher Einstieg in ein Album – er ist eine Art Statement, wie Sir Donkey’s Revenge ihr Selbstverständnis in Musik gießen. Der Sound von dem neuen Album ist eine Mischung aus Stoner Rock, psychedelischen Passagen und kompromisslosem Rap. Inspiration kommt von Artists wie Rage Against the Machine, All Them Witches oder Black Sabbath, doch im Ergebnis entsteht etwas, das sich nicht leicht einordnen lässt.
Mit dem Schritt, alle Texte auf „Beyswind“ in Schweizer Mundart zu verfassen, schärft die Band ihre Identität und schafft Nähe zu ihrem Publikum. Der Song „Fischer“ arbeitet mit Bildern, die nicht nur regional verankert sind, sondern auch eine gewisse Rauheit transportieren. Dazu passt der instrumentale Aufbau: treibende Grooves, drückende Gitarren, unkonventionelle Arrangements. Die Musik bleibt düster, sperrig und gleichzeitig offen für verspielte Details, die den Songs Tiefe verleihen.
Von der Bühne ins Studio – und zurück
Sir Donkey’s Revenge hat bereits viel Erfahrung was ihre Live-Shows angeht, dort überzeugen sie mit viel Energie und unberechenbaren Momenten. Wer sie schon einmal auf der Bühne gesehen hat, weiß: Hier wird nichts glattgebügelt, sondern alles rausgelassen. Mit „Fischer“ transportiert die Band nun diesen Ansatz ins Studio – kompromisslos und ohne Rücksicht auf Erwartungshaltungen.
Dass dabei auch melancholische Balladen auf dem neuen Album Platz finden, zeigt, wie weit Sir Donkey’s Revenge inzwischen musikalisch gewachsen sind. „Beyswind“ soll kein einheitlicher Block sein, sondern ein Album voller Kontraste, die trotzdem zusammengehören. Mit der Single „Fischer“ legen sie nun den Grundstein und beweisen, dass Mundart-Rap und Stoner Rock in Kombination etwas Unerwartetes, aber vollkommen Eigenständiges ergeben können.
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