Explain Colours rechnen mit den Superreichen ab: „(wtf) Fabergé“ ist da

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Die Münsteraner Band Explain Colours legt mit „(wtf) Fabergé“ einen Track vor, der Wut in poppige Leichtigkeit verpackt. Der Song ist ein musikalisches „Fuck you“ an die Superreichen, die sich so weit von der Realität entfernt haben, dass sie sich wie Aliens benehmen. 

Robin Schetschok, Hannes und Malte kombinieren dabei dreamy Synthpop mit ordentlich Autotune und Attitude – eine Mischung, die an Oliver Tree erinnert, während der Chorus in Richtung Djo oder Radiohead abdriftet. Die drei Musiker*innen, die ihren Sound selbst als „2080s Pop“ bezeichnen, verbinden nostalgische 80s- und 90s-Synth-Ästhetik mit moderner Pop-Produktion und der Energie von Metal und EDM.

Galgenhumor gegen die Apokalypse

Inhaltlich geht es um die Entfremdung zwischen denen, die sich UFOs leisten können, um auf den nächsten Planeten zu fliehen, und dem Rest der Menschheit, für den es „No turning back“ gibt. Während die Superreichen längst abgehoben sind, singt die Band der Apokalypse entgegen – mit spielerischen Instrumentals und unbeschwertem Gesang als einzigem Ausweg. 

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Diese Kombination aus eat-the-rich-Mentalität und poppiger Produktion macht „(wtf) Fabergé“ laut Band selbst zu ihrem „most Gen Z Song“. Nach ihrem Debüt-Album „vaguely happy“ von 2024 und der EP „Amphibious“ aus Dezember 2025 ist die neue Single ein weiterer Vorgeschmack auf das kommende zweite Album „Welcome To 2080“, das für Herbst 2026 angekündigt ist.

Von der DIY-Szene auf große Bühnen

Explain Colours sind 2023 als DIY-Projekt in Münster gestartet und haben sich mittlerweile durch ihre Live-Präsenz einen Namen gemacht. Die Band spielte bereits als Support für Abdul Kader Chahin in Städten wie Berlin, Hamburg und Köln und stand auf Festivals wie dem Campus Festival Bielefeld oder dem Stadtfest Münster Mittendrin. 

Ihre Devise auf der Bühne: „If you don’t own the cringe, the cringe owns you“ – Scham raus, Euphorie rein. Mit Singles wie „new track“ und Airplay bei Antenne Münster und Campusradio Hertz 87.9 haben sich die drei eine wachsende Hörer*innenschaft aufgebaut, die ihre genreübergreifende Energie und Metal-Wurzeln in Drums und Gitarrenriffs zu schätzen weiß. Was glaubt ihr: Wird „(wtf) Fabergé“ das Zeug zum Hit haben?

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