„Moabit“: Laszlo bringt einen neuen Trapsong über Herkunft und Haltung

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Mit „Moabit“ hat der Berliner Rapper Laszlo letzte Woche seine neue Single veröffentlicht. Der Track dreht sich um die Frage, was Herkunft mit einem Menschen macht und wie man sich dazu positioniert. Gleich zu Beginn setzt Laszlo den Ton: „Ich war nie ein G, ich komm nur aus Moabit“. Darin steckt eine klare Haltung – Teil der Straße sein, aber nicht komplett in ihr aufgehen.

Die Single entstand in Zusammenarbeit mit Produzent EGO. Für das Mixing und Mastering war Exis777 zuständig. Musikalisch trägt ein düsterer Trap-Beat die Geschichte, die nicht auf schnellen Effekt, sondern auf Authentizität setzt.

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Dunkler Sound trifft klare Zeilen

Laszlo erzählt in „Moabit“ die Story eines Jungen, der in Berlin-Moabit aufwächst – mitten in einem Umfeld aus Loyalität, Versuchungen und moralischen Fragen. Immer wieder stellt er sich darin die Frage, welchen Weg er gehen will. Inhaltlich bleibt der Text direkt und persönlich, ohne die Realität zu beschönigen.

Der Sound ist dicht und drückend. Es ist ein Song, der nicht nur für Kopfhörer gedacht ist, sondern auch live wirken dürfte. Laszlo schafft es, sein persönliches Umfeld in Kunst zu verwandeln – ohne den Anspruch, ein typisches Straßenrap-Klischee zu bedienen.

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Ein unabhängiger Artist

Laszlo steht seit Jahren für volle Kontrolle über seine Musik. Er schreibt, produziert und vermarktet sich selbst, dreht seine Videos eigenständig und bleibt damit unabhängig von großen Labels. Bereits mit der Single „Auf Lock“ erreichte er über 100.000 Streams auf Spotify und erregte Aufmerksamkeit durch internationale YouTube-Reactions.

„Moabit“ knüpft daran an – mit kompromisslosem Sound, persönlicher Haltung und einem Blick auf das, was Herkunft bedeutet. Mit „Moabit“ legt Laszlo einen Song vor, der nicht weghört, sondern direkt in die Realität seines Kiezes führt. Welche Songs haben euch geholfen, euren eigenen Weg zwischen Herkunft und Zukunft zu finden?

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