„Moonsongs“ von Sam Himself: neue Songs für späte Stunden
Sam Himself veröffentlicht heute, am 24. Oktober 2025, sein drittes Album „Moonsongs“ – ein Abend- und Nachtalbum, das nah an der Person bleibt und Raum lässt. Aufgenommen mit Langzeit-Partner Daniel Schlett (u. a. Iggy Pop, The War on Drugs) geht es hörbar um Reduktion, Atmosphäre und klare Entscheidungen im Songwriting.
„Je weniger ich in die Songs eingriff, desto wahrer fühlten sie sich an“, sagt Sam Himself über den Entstehungsprozess. Das Ergebnis wirkt fokussiert: weniger Dekor, mehr Kern, getragen von seiner markanten Stimme. Entstanden ist die Platte im Wechsel von Schweiz und Brooklyn, dazu Sessions im Outlier Inn in New York – ein Setting, das laut Sam Perspektive schuf und Geduld verlangte.
Kontext & Motive
„Moonsongs“ kreist um Heimkehr und Aufbruch, um Abschiede und stille Momente, in denen man Entscheidungen sortiert. Die Stücke spannen den Bogen von schwebenden Hymnen bis hin zu sehr leisen Bekenntnissen – stets zusammengehalten von Stimme und Produktion. Musikalisch bewegt sich das Album im Feld aus Indie-Rock, Folk und Post-Punk-Färbungen; Referenzen wie The National, Bon Iver oder Jeff Buckley dürfen als Orientierung dienen, doch die Mischung bleibt eigen und wiedererkennbar.
Der von Sam Himself geprägte Begriff „Fondue Western“ trifft die Stimmung: trocken, weit, doch persönlich.
Wichtig dabei: „Moonsongs“ löst Spannungen nicht ständig auf, sondern akzeptiert, dass Gegensätze bestehen – ein Ansatz, der die Songs langlebig macht und sie über schnelle Trends stellt.
Warum jetzt – und für wen?
Seit „Power Ballads“ (2021) hat Sam Himself u. a. zwei Nominierungen für den Swiss Music Award erhalten, internationale Soundtrack-Platzierungen erreicht und mit „Slow Drugs“ (2020) früh Anerkennung gesammelt. Mit „Moonsongs“ öffnet er ein neues Kapitel: weniger Effekt, mehr Substanz – Musik, die auch beim zweiten und dritten Hören noch etwas preisgibt.
Für Hörer*innen, die Pop und Indie mögen, aber Texte brauchen, an denen man hängen bleiben kann, liefert das Album genau das: klare Hooks ohne Übertreibung, Bilder, die wirken, und eine Produktion, die Platz lässt. Veröffentlicht wird „Moonsongs“ am 24.10.2025 als LP und digital (Label: s/r). Relevanz heute? Weil diese Songs zeigen, wie Erwachsenwerden, Rückkehr und Neubeginn klingen können – ohne große Geste, aber mit Haltung.
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