„Verlernt zu fühlen“: FREDRIKS melancholische Debüt-EP ist da

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„Verlernt zu fühlen“ ist die erste EP des Hamburger Singer-Songwriters FREDRIK. Der 22-Jährige vereint emotionale Texte mit atmosphärischem Indie-Pop zu einem richtigen starken Debüt-Release. Tauchen wir ein!

Kein Sound von der Stange

Was beim ersten Hören sofort heraussticht, ist die vielschichtige, detailreiche Produktion der sechs Songs. FREDRIKs sanfte Stimme wird von komplexen Arrangements getragen, die zwar bunt sind, aber dennoch nicht überfrachtet oder allzu poliert wirken. Mal laut, mal leise, mal episch, mal reduziert: „Verlernt zu fühlen“ ist eine musikalische Achterbahnfahrt. 

Und das passt zu den poetischen Texten des Newcomers, dessen melancholische Tiefe am besten in den Tracks „Rotweitlippen“, „Ohne Dich“ oder „Alle meine Lieder“ zum Vorschein kommt. FREDRIK arbeitet typische Coming-Of-Age-Motive wie Selbstfindung, Herzschmerz und Unsicherheit auf – mit Lyrics, die emotional nachwirken.

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Songs, die ans Herz gehen

Intimität und Emotionalität sind die roten Fäden, die FREDRIK feinfühlig durch seine erste EP spannt. Er bricht bewusst mit traditionellen Männlichkeitsbildern, indem er persönliche Konflikte und die offenen Widersprüche seines Gefühlslebens über das jugendliche Bedürfnis der Selbstprofilierung stellt. So entstehen Zeilen, die unbequem sein können, aber universell ansprechen.

Der Track „Ohne Dich“ spiegelt diese Verletzlichkeit besonders wider. Darin reflektiert er die Sehnsucht und Verzweiflung, die das Ende einer vertrauten Beziehung mit sich bringt: „Das Gefühl allein zu sein / entspricht nicht dem aus meiner Erinnerung / Ich hab’ verlernt mit mir allein zu sein“. Die mehrstimmig vorgetragenen Lines schweben geschmeidig über dem dynamisch wachsenden Beat, mitproduziert vom Indie-Pop-Duo Bruckner. Es ist ein Lied, das sich schnell in die Dauerschleife drängt. 

Ein Debüt mit Aussagekraft

FREDRIK trägt eine schwere Seele – doch das weiß er selbst: „Ich bin jemand, der den Dingen nicht traut. Wenn ich glücklich verliebt bin, singe ich davon, wie es ist, von dieser Person getrennt zu sein. Ich kann einfach nicht über schöne Dinge singen“, resümiert er die wehmütige Stimmung, die sein Mini-Album trägt.

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Und so ist „Verlernt zu fühlen“ das Ergebnis einer aufgewühlten Gefühlswelt, die sich in dramatischen Klängen und musikalischen Gedichten über die Melancholie des Lebens entlädt. Gleichzeitig ist die EP ein Statement: Diesen Artist sollte man ab jetzt auf dem Schirm haben.

FREDRIK live in HAmburg

Aktuell feiert der Hamburger sein Debüt-Release auf dem Reeperbahn Festival, wo er neben vielen anderen Newcomern und etablierten Namen wie Everything Everything und Nemo an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf der Bühne steht – wer da ist, sollte mitfeiern! 

Am 3. Oktober könnt ihr ihn außerdem als Support-Act von Bekkaa im Bahnhof Pauli live erleben.

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