Vom Topmodel zur Musikerin: Cara Delevingne mit eigener Musik auf Tour

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Supermodel Cara Delevingne macht jetzt Musik! Die Big News gab’s über Instagram. Dafür wurde mal eben fix der gesamte Instagram-Feed archiviert, um anschließend mit einem mysteriösen Teaser-Post für Spannung zu sorgen.

Nur einen Tag später folgte die große Offenbarung, präsentiert mit der ersten musikalischen Hörprobe. Weitere 5 Tage später die nächste Sensation: Neue Musik und dazu direkt die erste Headline-Tour am Start – unter anderem mit einem Stopp in Berlin (und das schon ganz bald).

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Cara’s Weg zum Supermodel

Um zu verstehen, warum dieser Schritt die Popwelt erschüttert, muss man einen Blick auf Caras ersten Schritte ihrer Karriere werfen. Anfang der 2010er-Jahre katapultierte sie sich an die Spitze der Modeindustrie.

Mit ihren markanten Augenbrauen, ihrer rebellischen Art und ihrem unverwechselbaren Walk definierte sie das Schönheitsideal einer ganzen Generation neu. Sie war die Muse von Karl Lagerfeld, das Gesicht von Chanel und Burberry und lief auf den exklusivsten Runways der Welt.

Dabei war Cara aber irgendwie schon immer mehr als „nur“ ein Model. Und so dauerte es nicht lang bis sie sich auch ans Acting wagte. Mit „Margots Spuren“ ergatterte sie 2015 eine Hauptrolle, in der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Bestseller Autor John Green.  Mit „Suicide Squad“ und „Carnival Row“ folgten die nächsten Riesen Acting-Gigs und so bewies sie immer wieder auf’s Neue, dass sie sich in keine Schublade stecken lässt.

Erste Schritte im Musik-Business

Das Cara sich nun voll und ganz der Musik widmen möchte, kommt für treue Fans allerdings gar nicht mal so überraschend, wie es im ersten Moment scheint. Denn Cara beherrscht nicht nur eins sondern gleich zwei Instrumente – Schlagzeug und Gitarre. Damit zog sie schon vor Jahren die Aufmerksamkeit vielerlei Musikgrößen auf sich, beispielsweise Pharrell Williams. Mit dem nahm sie dann auch ein Duett für einen Chanel-Kurzfilm (2014) auf.

Wenige Jahre später steuerte sie einen Song zum Soundtrack von “Valerian – Die Stadt der tausend Planeten” (2017) bei. Die Musik schien dabei für Cara noch nie nur ein bloßes Hobby nebenbei zu sein, sondern viel mehr ein Zufluchtsort und ein Ventil für ihre Kreativität. Jetzt macht sie daraus endlich Ernst.

Music. It’s forever been my greatest fear and my biggest love

…so beschreibt sie es in der Caption unter einer ihrer Instagram-Posts.

Kein kalkulierter Pop: Einordnung ihres Debüt-Sounds

Zwei Songs sind es, die nun Hoffnung auf mehr – eventuell ein ganzes Album oder EP – machen. Bisher gab’s zwar nur ein paar Snippets aus „I forgot” der mit einem weiteren Titel “Out of my Head” am 29.05. in voller Länge erscheint. Doch das was wir bisher hören konnten klingt vielversprechend. Der Sound ist überraschend kantig.

Die Teaser klingen nach ziemlich zeitgemäßer Produktion, die mit einer fast schon hypnotischen Dark-Pop- und Indie-Elektronika-Ästhetik einhergehen. Cara’s Stimme klingt unerwartet tief und melancholisch. Das Ganze hat Ecken und Kanten, wirkt erwachsen und hat definitiv mehr mit Londoner Underground-Clubs zu tun als mit sterilem Radio-Pop. Kurz gesagt: Es passt zu ihr.

Große Erwartungen an das Live-Debüt

Dass Cara es absolut ernst meint, beweist das Tempo, das sie an den Tag legt: Nur fünf Tage nach dem ersten musikalischen Lebenszeichen kündigte sie ihre allererste Headline-Tour an, die sie unter anderem auch zu uns nach Berlin führen wird. Spannend wird hierbei vor allem eines: Wie wird Cara sich auf der Bühne machen?

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An Rampenlicht & große Bühnen Erfahrung mangelt es ihr absolut nicht – immerhin modelt sie schon seit einem Jahrzehnt und war’s jahrelang gewohnt, vor tausenden Zuschauern und hunderten Kameras die Runways dieser Welt zu dominieren.

Doch die Rolle als Musikerin ist selbst für sie eine völlig neue Herausforderung. Auf dem Laufsteg musste sie bisher als Projektionsfläche für die Visionen großer Designer herhalten, auf ihrer Tour steht sie nun mit ihrer ganz persönlichen Story im Mittelpunkt.

Es wird also ziemlich spannend zu sehen, wie sie ihre jahrelange Catwalk-Erfahrung und ihre schauspielerische Präsenz in die Dynamik einer Live-Band einbringt. Schließlich verlangt die Musik im Gegensatz zum Set und Catwalk keine perfekt einstudierte Rolle, sondern eine emotionale Nacktheit und Verletzlichkeit, auf die man sich nach einer Karriere im extremen Model-Rampenlicht erst einmal einlassen muss. Ein Rollenwechsel, der diese Tour schon jetzt zu einem der spannendsten Pop-Experimente des Jahres macht.

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