Comeback nach zwei Jahren: SHARAKTAH mit neuem Album und Single

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SHARAKTAH bricht nach zwei Jahren Stille sein Schweigen und kündigt mit „SHARAKTAH“ sein drittes Album an. Die erste Single „Vielleicht“ erscheint morgen und ist ein schonungsloser Blick auf eine Jugend, die von THC, verlorenen Freund*innen und existenziellen Fragen geprägt war. 

In „Vielleicht“ rappt der Wahlhamburger über den Tod eines Freundes, der betrunken in seinen BMW stieg – „Hab‘ ihn nie wiedergeseh’n“ –, und zeichnet dabei ein Bild von Ungewissheit und Hoffnungslosigkeit, das vielen aus der eigenen Vergangenheit bekannt vorkommen dürfte. Das dazugehörige Musikvideo soll die düstere Atmosphäre des Tracks visuell unterstützen und die Balance zwischen möglichem Ende und unsicherem Neuanfang thematisieren.

Depression und Aufbruch

Das selbstbetitelte Album „SHARAKTAH“, produziert von Steddy und BLVTH, vereint Rap- und Grungeeinflüsse zu einer energetischen Mischung, die Genre-Grenzen ignoriert. Über ein Jahr lang arbeiteten SHARAKTAH und seine Produzent*innen an der Platte, die als Heldenreise aus der Depression ins Licht konzipiert ist – demonstrativ gegen das Tabu, über Gefühle zu sprechen. 

Auf Songs wie „Herz aus Plastik“ beschreibt er das Abgleiten in depressive Episoden so eindringlich, dass Gänsehaut garantiert ist: „Es ist Frühling und die Blüten gehen langsam auf / Doch ich riech gar nix, wenn ich durch meine Straßen lauf“. Das Album scheint eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung mit verschütteten Emotionen aus Kindheit und Jugend zu sein, in der SHARAKTAH unerschrocken in die eigenen Abgründe blickt.

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Hoffnung trotz Dunkelheit

„SHARAKTAH“ ist trotz aller Schwere kein ausschließlich düsteres Album – warmes Licht bricht immer wieder durch, besonders gegen Ende. Die Dynamik der Produktionen reicht von intimen, leisen Momenten bis zu dröhnenden Höhepunkten, britisch anmutende Singalong-Passagen wechseln sich mit Trap-Parts ab. 

Mit seiner dritten Veröffentlichung ist SHARAKTAH ein großes, persönliches Album gelungen, das eine hoffnungsvolle Botschaft für alle Strauchelnden bereithält: Es kommt nicht auf den Fall an, sondern auf die Landung. Die kommenden Shows und Touren dürften für verschwitzte, volle Clubs und intensive Momente sorgen – SHARAKTAH lässt sich eben nicht in ein Genre stecken. Wie findet ihr den neuen Sound von SHARAKTAH – zu düster oder genau die richtige Portion Realismus?

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