Kiiwi veröffentlicht „playmobilhaus“ – Song über Kindheitstrauma erschienen

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Die deutsche Pop-Sängerin Kiiwi hat heute ihre neue Single „playmobilhaus“ veröffentlicht. Das Lied ist Teil ihrer kommenden EP „besser ohne dich“, die Ende April rauskommt und sich mit traumatischen Erfahrungen, toxischen Beziehungen und dem Weg zurück zu sich selbst beschäftigt. – Musikalisch schwankt „playmobilhaus“ zwischen ruhigen, verhaltenen Strophen und einer emotional übertriebenen Hook im Refrain.

Das Spannungsfeld zwischen Verletzlichkeit und Selbstbehauptung zieht sich durch den ganzen Song und zeigt sich auch in der Produktion und in den eigenen Texten widerspiegelt.

Wenn Heim kein sichrer Ort ist

Im Zentrum von „playmobilhaus“ steht die Erinnerung an eine Kindheit in einem Zuhause, das von Gewalt geprägt war. – Das Playmobilhaus wird da als Symbol für eine gewaltfreie Welt dargestellt, in der Angst kein Platz hat und Zuneigung selbstverständlich ist.

In den Liedtexten steht: „In meinem Playmobilhaus / Sagt man wie sehr man sich liebt / Keine Gewalt ist erlaubt / Und keine Faust ist verdient“ Kiiwi richtet sich da direkt an ihre Eltern und verarbeitet ihre Erfahrungen von einer unsicheren Kindheit. Die Zeilen „Mama, ich hoffe, du weißt noch wie ich tanz‘ / Meine Arme in der Luft, nicht deine Hände an meinem Hals“ und „Papa, ich hoffe, du liegst manchmal wach / Und denkst an alle diese Jahre, die du mit mir verpasst“, das zeigen die unmittelbar, verletzlichen Sprache, die Kiiwi so oft verwendet.

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Zwischen EDM-Wurzeln und dem deutscher Popsounds

Musikalisch bewegt sich Kiiwi im elektronischen Pop und lässt sich von EDM-Stilen und clubnahen Produktionen inspirieren. Mit einigen ihrer ersten Veröffentlichungen wie „Breathe“ mit VisionV hat sie ihre Wurzeln im EDM-Kontext gelegt, aber ihren Sound hat sie jetzt schon stetig weiterentwickelt.

Momentan gewinnt sie jeden Monat an neuen Fans und tut alles daran auch bald zu deinen favourite Artists zu gehören. Die kommende EP „besser ohne dich“ verspricht eine dunkle, poetische Tonwelt zwischen melancholischer Selbstreflektion und wütender Gesellschaftskritik – ein Soundtrack für den Moment in dem man einmal wieder sich selbst begegnet. Was findet ihr von Kiiwis Umgang mit so persönlichen Themen in ihrer Musik?

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