SCHRAMM veröffentlicht neue EP „something smelling funny“ mit Headline-Tour

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SCHRAMM hat am 6. Februar 2026 die EP „something smelling funny“ veröffentlicht – und der Titel ist Programm. Irgendwas stimmt hier nicht, und genau das ist der Punkt: Alles ist erstunken und erlogen, behauptet der Künstler selbst. 

Zwischen melancholischem Post-Punk, Indie-Rhythmen und wavigem Pop bewegt sich SCHRAMM durch sieben Songs, die in seinem Neuköllner Kabuff entstanden sind. Die EP dreht sich um Isolation, emotionale Abschottung, Verliebtheit und Abstumpfung – verpackt in Sound, der sich keiner Richtung unterwirft.

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Von falscher Liebe und Fisch-Lovestorys

Mit „Lies“ öffnet SCHRAMM die A-Seite: ein bitter-zynischer Blick auf Selbsttäuschung und die Suche nach bedingungsloser Authentizität, aufgenommen in einer verlassenen Feriensiedlung an der Nordsee. „don’t call me“ erzählt vom Festhalten an etwas, das nicht zurückkommt – Kommunikationsverweigerung trifft auf eine groteske Fisch-Lovestory auf Camcorder. 

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„nicht berührt“ fragt, warum Katastrophen und Weltschmerz einen nicht mehr erreichen, während die Sonne scheint und die Bäume grün werden. Der Fokus-Track „Tage schmelzen“ legt den Finger auf die Wunde der Selbstisolation: Tage verschmelzen, Zeit verliert Form, das Verlassen des Hauses wird zur unüberwindbaren Hürde.

Vom Demo zum Song – und ab auf Tour

Die B-Seite zeigt SCHRAMMs künstlerischen Prozess: „horny“ fängt Sehnsucht nach Nähe in Lo-Fi-Charme ein, „nicht berührt (Demo)“ ist die rohe Entstehung auf dem Bett mit Akustikgitarre, „move around“ erzählt von Flucht und Ortswechsel zwischen Folky-Country-Vibes und wavigem Indie. SCHRAMM erlaubt sich hier, loszulassen und zu experimentieren – Stadien eines Prozesses, der ehrlich und eigenbrötlerisch bleibt.

Mit „something smelling funny“ geht SCHRAMM im Frühjahr 2026 auf seine erste Headline-Tour durch Deutschland, mit Stopps in München, Mainz, Stuttgart, Dresden, Köln, Kassel, Erfurt, Hamburg, Kiel, Osnabrück, Berlin und Hannover. Was haltet ihr von SCHRAMMs neuem, unpersönlichstem Werk – glaubt ihr ihm, dass alles erstunken und erlogen ist?

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