TEYA veröffentlicht am Freitag „Corporate Composer“ – Vier Songs mit klarer Haltung

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Schon in wenigen Tagen veröffentlicht TEYA ihre neue EP „Corporate Composer“ – und selten klang ein Pop-Projekt so persönlich und gleichzeitig so pointiert. Die vier Tracks bewegen sich zwischen Y2K-Vibes, Pop-Attitüde und einer schonungslos ehrlichen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erwartungen an weibliche Körper.

Besonders zentral ist der Song „Waxing Salon“, der an einem Ort entstanden ist, an dem wohl kaum jemand Inspiration sucht: einem Waxing-Studio in Berlin-Mitte. TEYA beschreibt den Moment als schmerzhaft, wütend und überraschend klärend – und genau diese Stimmung zieht sich als roter Faden durch die EP. Zwischen Selbstkritik, Humor und feministischer Haltung zeigt sie eine Seite, die verletzlicher wirkt als in ihren bisherigen Singles „Talk That Talk“ oder „Bourgeoisie“.

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Hinter „Corporate Composer“ steckt eine klare Haltung

Inhaltlich wirkt „Corporate Composer“ wie ein Zwischenruf gegenüber Schönheitsnormen, gesellschaftlichen Rollen und dem Druck zur Selbstoptimierung. TEYA zieht dabei sowohl musikalisch als auch textlich eine Linie zwischen ironischem Pop und ernster Selbstreflexion. Songs wie „Girls Like Girls“ stehen weiterhin für Empowerment und Spaß, während „Waxing Salon“ intime Gedanken über Sichtbarkeit, Körperbilder und Selbstzweifel offenlegt.

TEYA selbst beschreibt den Track als den Song, der ihr „am nächsten“ steht – und man hört sofort, warum: Die EP verzichtet bewusst auf großes Pathos und rückt stattdessen die ehrliche Perspektive einer Artist in den Mittelpunkt, die ihren Platz im Popkosmos nicht mehr nur über Lautstärke, sondern über persönliche Klarheit definiert. Besonders die Zeile „This world has been broken and broken again / But it’s always been women that heal in the end“ bleibt hängen und bringt die thematische Tiefe der EP auf den Punkt.

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Ein Jahr voller Meilensteine – und ein Release mit Ansage

„Corporate Composer“ entsteht am Ende eines Jahres, in dem TEYA gleich mehrere musikalische Highlights gesetzt hat. Soundtrack-Beitrag zur neuen League of Legends-Serie, ein ESC-Gewinn als Co-Songwriterin von „Wasted Love“, ihr Majorlabel-Debüt und eine weltweite Performance bei den League of Legends World Championships – kaum ein Pop-Act hat 2025 so unterschiedlich gefärbte Spuren hinterlassen.

Die EP wirkt deshalb wie ein bewusster Kontrast: weniger Spektakel, mehr Persönlichkeit. Zwischen Y2K-Flair, Hip-Hop-Ecken und introspektiven Momenten zeigt TEYA, wie sich Pop weiterdenken lässt, ohne den roten Faden zu verlieren. Ab Freitag können alle, die TEYAs Entwicklung bisher verfolgt haben – oder gerade erst einsteigen – ein Projekt erleben, das Haltung, Humor und Ehrlichkeit überraschend selbstverständlich verbindet.

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