Andrea Laszlo De Simone: „No es real“ als spanisches Rework mit Mabe Fratti
Andrea Laszlo De Simone hat einen neuen Version von seinem Song „Non è reale“ veröffentlicht, unter dem Namen „No es real (Mabe Fratti Rework)“ , der als erinnerungswert ist, dass der Song ursprünglich auf dem Album „Una Lunghissima Ombra“ zu finden ist. Mabe Fratti aus Guatemala, die gemeinsam mit Héctor Tosta, besser bekannt als I. la Católica, an diesem Track arbeitete, hat nicht nur den Track neu angepasst, sondern tatsächlich komplett umgeschrieben, von der spanischen Textversion bis hin zu völlig neuer Harmonik.
Das war das Ergebnis einer Chance Begegnung beim C2C Festival, wo Andrea Laszlo De Simone Mabe Fratti kennenlernte. Über Instagram hat sich Andrea Laszlo De Simone erinnert, vor einigen Monaten die Idee hatte, Songs von „Una Lunghissima Ombra“ mit den Musiker*innen von der ganzen Welt zu teilen und sie zu bitten, das Material nach Belieben für eine neue Komposition zu verwenden. „Das ist kein Remix, sondern eine persönliche Komposition, die sich an den Texten und nicht an der Musik orientiert, um eine ganze neue Story zu bauen“, hat er darauf geschrieben.
Vom melancholischen zu den Rhythmen
Während das Original „Non è reale“ ein nachdenkliches Gespräch über Realität und Wahrnehmung war, drehte Mabe Fratti mit ihrem Rework die Stimmung ins Dunkle. Im WORM Studio, in Rotterdam, arbeitete sie gemeinsam mit Héctor Tosta, mit Rototom, Glocken und anderen Percussion-Instrumenten, um dem Track eine Tonne Rhythmus zu geben.
Die spanischen Texte – „¿Qué sabemos de nosotros? ¿Qué nos alumbra? ¿Qué nos impulsa?“ – wiederholen das zentrale Motiv: „No es real“. Mabe Fratti erzählt, wie sie den Ansatz so gefasst hat: „Ich war sofort sicher, dass ich die Stimmung des Songs umdrehen musste. Da die Melodie eigentlich aus nur einem Ton besteht, dachte ich, ich könnte die Stimmung mit der Harmonie verändern.“
Ein wichtiger Schritt in Richtung internationaler Rework
Der Track ist der erste von einer EP, die unter dem Namen „Una lunghissima ombra (reframed)“ erscheint, die verschiedene Musiker*innen aus der ganzen Welt eine neue Interpretation der Songs von Andrea Laszlo De Simones Album aus dem kommenden Jahr machen. Das Original Album war ein audiovisuelles Projekt, bestehend aus 17 Tracks, die nicht nur Musik, sondern auch Literatur und Film umfassten, Andrea Laszlo De Simone gewann zuletzt einen César Award für die Musik zu „The Animal Kingdom“.
Die Arbeit von Andrea Laszlo De Simone und Mabe Fratti zeigt uns, wie verschiedene künstlerische Perspektiven über Sprach und Musik Grenzen hinweg sprechen lassen können. Eure Meinung: Verändert ein Sprachwechsel einen Song tatsächlich, oder bleibt die emotionale Botschaft dieselbe?
MEHR INFOS
Streaming
Artist-Page
Du möchtest weitere Beiträge zu Neuveröffentlichungen, Events und Musik-News lesen? Hier kannst du weiterstöbern.
Neustes Video
Wir haben eine Kurzdoku gedreht, die einen Blick hinter eines des herzlichsten Newcomer-Formate Berlins wirft. Im Fokus steht die Frage, warum Community-Events wie Pop im Park so wichtig für aufstrebende Künstler*innen sind – und was passiert, wenn Artists einfach füreinander Räume schaffen.









