5 Seconds of Summer servieren brandneues Album – Everyone’s a Star!

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Mit Everyone’s a Star! schlagen 5 Seconds of Summer jetzt ein neues Kapitel auf. Nach 3 Jahren (fast) Funkstille und dem ausleben etlicher Solo-Projekte, ist die Band zurück und landet zielsicher irgendwo zwischen Modern Rock, Pop und einer lässigen Portion 80s/90s-Vibe. Ein Album, das im Ganzen wie ein bewusstes Zurückschauen wirkt und sich gleichzeitig traut, neue Wege einzuschlagen.

Elektronische Grooves, treibende Synthwaves und markante Radio-Voice-Effekte, verpassen vielen der Songs einen nahezu surrealen Sound, der auf vielen Ebenen an Musiker-Kollegen wie Gorillaz, Twenty One Pilots oder sogar Tame Impala erinnert. Gleichzeitig entsteht ein Mix aus Retro-Flair und Experimentierfreude, der das Album in eine moderne, fast futuristische Richtung schiebt – und zeigt, wie sehr 5SOS Lust haben, ihren Sound weiterzudenken, ohne dabei die eigene DNA zu verlieren.

Vom neuen Sound zurück zur Band-DNA

Am Anfang klingt das Album fast so, als würden 5SOS erst einmal zeigen wollen, wie weit sie ihren Sound inzwischen aufgezogen haben: Die ersten Tracks setzen demnach stark auf den neuen, elektronischeren Klang der Band (Everyone’s a Star!, NOT OK, Telephone Busy). In der Albummitte rücken dann Synths, catchy Gitarren-Melodien und 80s-Elemente stärker in den Fokus (No. 1 Obsession, istillfeelthesame).

Zum Schluss steuern die Tracks wieder Richtung klassische 5SOS-Energie: mehr Gitarren, mehr Live-Feeling und zurück zum Pop Rock (Sick of Myself, Evolve, The Rocks) bis Jawbreaker das neue Kapitel rund macht.

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Die Boyband-Frage: Zurückerobert und auf den Kopf gestellt

Boyband positioniert sich im Album als zentraler Moment der Selbstreflexion – ein selbst ironischer und gleichzeitig bestärkender Moment, in dem 5SOS sich mit ihrem eigenen Image und oft verpassten Stempel auseinandersetzen. Sie selbst beschreiben den Track als bewusste Rückeroberung eines Begriffs, der ihnen lange gegen den Strich ging.

I think Boyband for us was about reclaiming the phrase boyband. Boyband was a very dirty word and to some, it still is… For a long time we let it become a word that would offend us… As we got older, we found the idea of being called a boyband a good thing. (…) It doesn’t matter to us if you call us a boyband or not. But if you do, we want to be the best. We want to be the best boyband of all time. So why not full send it and just go for the stars?

so Michael Clifford, in einem zuletzt erschienen Interview. Eine Attitude die sie auch im dazugehörigen „Musikvideo“ aufgreifen.

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Welt-Tour Ankündigung mal anders

Fans die sich schon auf plötzlich einstudierte Boyband-Choreografien gefreut hatten, wurden mit dem Clip vorerst noch enttäuscht. Umso größer hingegen die Freude dass es das neue Album schon nächstes Jahr live auf die Ohren gibt. Bis dahin kann sich ja sicherlich auch noch die ein oder andere Choreo einstudieren lassen, auch wenn diese vermutlich immer nur von den Fans selbst stammen wird…

Im Grunde merkt man dem Album an, dass alle vier der Jungs zwischendurch ihr eigenes Ding gemacht haben – und genau das jetzt wieder überraschend gut zusammenpasst. Jeder bringt kleine Eigenheiten aus seinen Solo-Projekten mit, die auf Everyone’s a Star! wie Bausteine ineinandergreifen. Und am Ende landet alles in einem Sound, der brandneu wirkt, aber trotzdem sofort als 5SOS durchgeht.

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